Mit dem Internet und den dadurch entstandenen Anwendungen hat sich die Macht der Konsumenten und somit auch ihr Konsumentenverhalten in den letzten Jahren enorm verändert.

So gab es ein Wandel von der Push zur Pull-Kommunikation. Statt, wie bei der Push Kommunikation, wo der potenzielle Kunde, massiv gestört wird (TV-Werbung), geht bei der Pull-Kommunikation die Initiative von der Zielperson aus. Genauer bedeutet es, dass die Zielperson ein Problem festgestellt hat und sich nun auf die Suche nach einer Lösung begibt.

Darüber hinaus werden die Märkte immer gesättigter. Online Agenturen gibt es beispielsweise wie Sand am Meer.

Erst geben, dann nehmen

Um sich dann noch abzusetzen spielen vor allem qualitativ hochwertige Inhalte eine große Rolle. Schaue dir dafür unbedingt das Thema Content Marketing an. Und genau in diesem Bereich kannst du in Vorleistung gehen. Beispielsweise kannst du einen Blog mit interessanten Beiträgen rund um dein Thema veröffentlichen.

In meinem Fall veröffentliche Beiträge rund um das Thema Social Media Marketing. Diese Inhalte bringen meine Zielgruppe ein paar Schritte weiter an ihr Ziel, ohne dass sie dafür etwas zahlen müssen.

Dabei achte ich aber darauf, dass ich zwar hochwertigen Content veröffentliche, aber nicht mein komplettes Wissen kostenlos zur Verfügung stelle. So hat meine Zielgruppe die Möglichkeit mich und meine Kompetenzen kennen zu lernen. Möchten sie das volle Social Media Programm, haben sie die Möglichkeit mich zu buchen.

 

Produkte/Dienstleistungen kostenlos anbieten

Gerade wenn du am Anfang stehst, ist es schwierig, direkt neue Kunden zu gewinnen.

In diesem Falls empfehle ich dir noch einen Schritt weiter zu gehen und deine Dienstleistung oder Produkt kostenlos anzubieten. Ja, dass fällt im ersten Moment nicht leicht, bietet aber viele Vorteile:

Zum einen hast die Möglichkeit deine Dienstleistung oder Produkt in der Praxis zu testen. Zum anderen lernst du deine potenzielle Zielgruppe und ihre Herausforderungen noch besser kennen. Mit diesen Erkenntnissen kannst du dein Produkt oder Dienstleistung noch weiter verbessern.

Auch wenn der „Beschenkte“ dich für deine Mühen nicht direkt belohnt, wird er dich im Hinterkopf behalten und zu einem späteren Zeitpunkt auf dich zukommen. Beispielsweise könntest du deine Leistungen auch bei einem Start Up einbringen, welches zu Beginn noch nicht die Möglichkeit hat dich zu bezahlen. Wird das Start Up erfolgreich, hast du schon den ersten Schritt in der Tür und kannst ein wichtiger Dienstleiter für sie werden.

 

Gesetz der Reziprozität

Aber fast noch wichtiger ist die Tatsache, dass der Beschenkte sich nun verpflichtet fühlt, dir etwas zurückzugeben. Diese „Gegenseitigkeit“ beschreibt das Gesetz der Reziprozität. Er ist nun bemüht dir einen Gefallen zu tun, beispielsweise kann er dich weiterempfehlen.

Tipp: Wenn du dein Produkt oder deine Dienstleistung schon kostenlos anbietest, dann suche dir ein Unternehmen oder Personen, die eine große Reichweite haben und die du gut als Referenz nutzen kannst. Bilde Synergien und schaffe Win-Win- Situationen.

Weitere Beispiele, wie du potenziellen Kunden einen Gefallen machen kannst:

  • Kostenloses Strategiegespräch 30 min
  • Blogbeiträge mit hochwertigem Content
  • Kostenloses E-Book
  • Teilen von Beiträgen
  • Empfehlungen aussprechen
  • Vernetzen mit interessanten Kontakten

 

Fazit:

Aus Erfahrung kann ich sagen, dass es sich lohnt nach dem Motto „Erst geben, dann nehmen“ zu handeln. Dadurch entstehen so viele Möglichkeiten. Dabei spielt vor allem das Thema Networking eine so wichtige Rolle. Mit jedem Gefallen lernst du neue Menschen kennen und kannst dadurch dein Netzwerk vergrößern. Sind wir doch mal ehrlich, die meisten Aufträge werden über Empfehlungen vergeben.